1. Schulbesuch von Schülerinnen und Schülern ohne Erkrankung

Der Schulbesuch ist nur Schülerinnen und Schülern ohne Erkrankungen bzw. Symptomen erlaubt.

Wie bislang in Nr. 6 der Allgemeinverfügung festgelegt, dürfen auch weiterhin Schülerinnen und Schüler die Schulen nicht betreten, wenn sie

– Krankheitssymptome aufweisen,

– in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder seit dem letzten Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind oder

– einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen.

Sollten Schülerinnen und Schüler Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome zeigen, gelten die Vorgaben aus dem KMS vom 20. Mai 2020 (Az. II.1-BS4363.0/130/19), welches auch im Rahmen der Aktualisierung des Hygieneplans berücksichtigt wird.

 

  1. Notbetreuung

Aufgrund der bestehenden Pandemielage ist neben dem Präsenzunterricht und dem „Lernen zuhause“ bis auf Weiteres auch weiterhin an Unterrichtstagen für Schülerinnen und Schüler, für die an den betreffenden Tagen kein Präsenzunterricht stattfindet, eine Notbetreuung an Schulen erforderlich.

Grundvoraussetzung ist, dass ein Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann. Das Betreuungsangebot darf nur in Anspruch genommen werden von Schülerinnen und Schülern

der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundschulstufe von Förderzentren, der Jahrgangsstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen,  in höheren Jahrgangsstufen, wenn deren Behinderung oder entsprechende Beeinträchtigungen eine ganztägige Aufsicht und Betreuung erfordert und bei welchen die Schulleiterin bzw. der Schulleiter mit Rücksicht auf die vorhandenen räumlichen und personellen Ressourcen der Aufnahme zugestimmt hat,  deren Betreuung in einer Schule (einschl. Schulvorbereitende Einrichtung) zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt nach den Regelungen des SGB VIII angeordnet wurde und bei welchen die Schulleiterin bzw. der Schulleiter mit Rücksicht auf die räumlichen und personellen Ressourcen der Aufnahme zugestimmt hat, mit Behinderung, deren Art und Schwere ihrer Behinderung zu einer außerordentlich hohen Belastung der Familien in der häuslichen Betreuung führt, bei welchen die Leitung der Heilpädagogischen Tagesstätte nach Abstimmung mit dem zuständigen Bezirk über die Aufnahme entschieden hat und bei welchen die Schulleiterin bzw. der Schulleiter der Aufnahme zugestimmt hat, oder  die eine schulvorbereitende Einrichtung besuchen.

Das Betreuungsangebot darf jedoch nur in Anspruch genommen werden, soweit und solange ein Erziehungsberechtigter/ eine Erziehungsberechtigte

o in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder

o als Vor- oder Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt und aus diesem Grund an der Betreuung des Kindes gehindert ist oder

o eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit oder aufgrund Teilnahme an Bildungsangeboten an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.

Aktualisierte Formulare werden an bekannter Stelle auf der Homepage des Staatsministeriums zur Verfügung gestellt.

Die Dauer der Notbetreuung erstreckt sich grundsätzlich nur auf die reguläre Unterrichtszeit gemäß dem herkömmlichen Stundenplan.

Im Übrigen gelten die bislang kommunizierten Vorgaben entsprechend weiter.

 

  1. Durchführung schulischer Ganztagesangebote bzw. der Mittagsbetreuung

Berechtigt zur Teilnahme an den schulischen Ganztagsangeboten bzw. der Mittagsbetreuung sind künftig alle Schülerinnen und Schüler, die bereits zu Beginn des Schuljahres für das schulische Ganztagsangebot bzw. die Mittagsbetreuung angemeldet wurden und gleichzeitig

o bei Beschulung in einem rollierenden System der Gruppe angehören, die im Schulgebäude (und nicht über das Lernen zuhause) beschult wird oder

o im Rahmen der Notbetreuung an der Schule anwesend sind.

Eine Berechtigung zur Teilnahme über die reguläre Unterrichtszeit hinaus allein aus dem Grund der Zugehörigkeit der Erziehungsberechtigten in einem Beruf der kritischen Infrastruktur besteht künftig nicht.

 

gez. U. Glaab, Rektorin

Mömbris, den 19.06.2020